AutoFS 5.0.5/5.1.9¶
- Homepage: https://docs.kernel.org/filesystems/autofs.html
- Manpage: https://github.com/torvalds/linux/blob/master/Documentation/filesystems/autofs-mount-control.rst
- Changelog: https://mirrors.edge.kernel.org/pub/linux/daemons/autofs/v5/
- Repository: https://github.com/torvalds/linux/tree/master/fs/autofs
- Package: master/make/pkgs/autofs/
- Steward: @fda77
Mit diesem Paket können verschiedene Dateisysteme nach /var/media/autofs
gemountet werden.
Zweck ist, dass Mountpoints nur eingebunden werden, wenn darauf
zugegriffen wird. Nach einem Timeout ohne Zugriffe werden sie wieder
ausgehängt. Das funktioniert mit allen Dateisystemen und ist besonders
praktisch bei Netzwerk-Freigaben (NFS, CIFS, DAVFS etc.), da der Server,
auf den man zugreifen möchte, nicht bei Start des Freetz-Packages, das
diesen mountet, erreichbar sein muss, sondern nur bei Zugriff.
Optionale Aufrufparameter¶
Zur Fehlersuche empfiehlt sich der Parameter -v und zusätzlich evtl
-d. Die Meldungen werden per syslogd-cgi
ausgegeben.
Beispielkonfigurationen der auto.conf¶
NFS¶
Für NFS wird lediglich das Modul nfs.ko benötigt.
Samba¶
Hierfür wird das Paket cifsmount benötigt,
dessen Webinterface nicht.
WebDAV¶
Für WebDAV wird das davfs2-Paket (ohne
Webinterface) benötigt.
Außerdem noch diese 2 Dateien:
/tmp/flash/autofs/davfs2.conf
/tmp/flash/autofs/davfs2.secrets (Dateirechte 600!)
CurlFtpFS¶
Es wird das Package CurlFtpFS (ohne Webinterface) benötigt
SSHfs¶
Es werden die Packages OpenSSH und SSHfs-FUSE benötigt
Außerdem muss der Server in der known_hosts bekannt sein und in id_rsa
oder id_dsa muss der private Schlüssel hinterlegt sein. Diese Dateien
können mit dem SSH/authorized_keys
Package bearbeitet werden