Point-to-Point¶
- Package: master/make/pkgs/ppp/
- Steward: -
Entstanden aus diesem Thread im IPPF:
http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=201519
Mit dem "ppp-cgi" kann man eine dialup-network Verbindung über eine
serielle Schnittstelle aufbauen. USB-Modems für UMTS stellen eine solche
zur Verfügung.
Allgemeine Konfiguration¶
zu finden im Webinterface unter "Pakete" > "PPP"
Starttyp¶
Wenn man "automatisch" wählt wird die Verbindung gleich beim starten
der Box aufgebaut, bzw bei Fallback nach Ausfall der
DSL/ATA-Internetverbindung.
Logdatei¶
Hier kann der Pfad zu Logdatei angegeben werden. Sie kann im
Freetz-Webinterface unter "Status" eingesehen werden. Es ist zu
empfehlen den Pfad auf einen persistenten Ort zu ändern damit die Datei
durch einen Reboot der Fritzbox nicht verloren geht!
Konfiguration für UMTS¶
PEERS: chat¶
Hier muss der benötigte Access-Pount-Name (APN) anstelle des
"your.personal.apn" eingetragen werden.
PEERS: options¶
Hier kann der Port (Vorgabe: /dev/ttyUSB0) geändert und falls benötigt
der Benutzername und das Passwort angegeben werden.
Befehls-TTY¶
Optional kann hier der 2. Port des Modem eingetragen werden (meist
/dev/ttyUSB1). Über diesen werden Statusinformationen wie verfügbare
Netze abgerufen und auf der Statusseite angezeigt. Wenn das Feld leer
bleibt wird wie komplette Statusbox nicht angezeigt.
Modus¶
Optional kann hier der gewünschte Verbindungsmodus ausgewählt werden.
Namensauflösung¶
Für eine dynamisch wechselnde Namensauflösung zwischen Mobilfunk und
herkömmlicher Verbindung empfiehlt sich folgendes:
-
Bei dnsmasq im Feld "Zusätzliche Kommandozeilen-Optionen (für
Experten)" dies eintragen: -
alternativ falls OpenDNS bevorzugt wird
Firewall, Routing & NAT¶
Um Masquerading zu aktivieren sind folgende Befehle nötig:
modprobe ipt_state
modprobe ipt_MASQUERADE
iptables -A INPUT -m state --state ESTABLISHED,RELATED -i ppp0 -j ACCEPT
iptables -A INPUT -i ppp0 -j DROP
iptables -A FORWARD -m state --state ESTABLISHED,RELATED -i ppp0 -j ACCEPT
iptables -A FORWARD -i ppp0 -j DROP
iptables -t nat -A POSTROUTING -o ppp0 -j MASQUERADE
Hierzu werden die iptables-Module state und MASQUERADE benötigt.
- Diese lassen
(ließen?) Boxen mit altem Kernel 2.6.13.1 wie zB die 7170 nach einer
gewissen Zeit rebooten, siehe Ticket
Ticket #260
Die Befehle können in der debug.cfg oder rc.custum eingetragen werden.
Von Vorteil ist es aber sie von den Skripten des ppp-cgi ausfgühren zu
lassen und nach Verbindungsabbau wieder aufzuheben und vor allem die
Module wieder zu entladen.
Fallback¶
- Dieses Feature
ist noch exprimentell. Fehlfunktionen und hohe Kosten können nicht
ausgeschlossen werden!
Bei Aktivierung von Fallback wird die DSL/ATA-Internetverbindung alle X
Sekunden mit den durch Leerzeichen angegebenen Hosts geprüft und nach Y
Sekunden ohne Antwort die ppp-Verbindung aufgebaut. Zu dem Host "prüfen
auf Wiederherstellung" wird eine Route eingerichtet um zu erkennen wann
die DSL/ATA-Internetverbindung wieder besteht. Durch anlegen dieser
Route kann die entsprechende IP nicht per ppp-Verbindung erreicht
werden!
Treiberprobleme¶
Das Treibermodul option wird beim Start automatisch geladen. Es kann
aber nötig sein es mit eigenen Parameter zu laden, zB durch
usbserial vendor=0xYYYY product=0xZZZZ in der Freetz: modules.
Was ist noch zu beachten? (2do-Liste)¶
- Es können
momentan nur SIMs mit deaktivierter PIN-Abfrage genutzt werden. (dies
ist allerdings mit dem Package gcom möglich)
Weiteres¶
Deaktivierung des integrierten CD-Roms bei Huawei-Sticks mittels
einmaligem at^u2diag=0 an das 2. virtuelle, serielle Interface (meist
/dev/ttyUSB1 unter Linux) des Sticks, bzw at^u2diag=1 um es wieder
einzuschalten.
